Reflexintegration

Ein rhythmisches Bewegungstraining, das Reflexe nachreifen lässt. Probleme tauchen auf wenn die Reflexe im Laufe der Entwicklung nicht integriert werden. Die gute Nachricht, Reflexe lassen sich auch nach Jahren im Nachhinein ohne Probleme integrieren.

Was ist die Reflexintegration?

Reflexintegration ist ein rhythmisches Bewegungstraining, das Reflexe nachreifen lässt, damit sie integriert werden können. Im Mutterleib und im ersten Lebensjahr werden die kindlichen Bewegungen durch automatisch vorgegebene Muster, auch Urreflexe genannt, gesteuert. Dadurch werden die Muskeln trainiert und die Hirnareale verknüpft, damit sich die Fein- und Grobmotorik gut entwickeln kann. Während des ersten Lebensjahres werden die automatischen Bewegungen immer mehr gehemmt und das Kind fängt an sich mehr und mehr willentlich zu bewegen. Stress der Mama während der Schwangerschaft, Nabelschnur des Babys um den Hals gewickelt, eine Frühgeburt oder ein Kaiserschnitt oder auch fehlende Bewegung, wie nicht gekrabbelt oder nur wenig gekrabbelt, oder das Tragen einer Spreizhose können Ursache dafür sein, dass sich ein Reflex nicht vollständig entwickelt.

Ablauf der Reflexintegration
  • Kostenloses Erstgespräch zum gegenseitigen Kennenlernen und Vorstellung des Bewegungstrainings Rexi Rockstar Reflexintegration
  • Neuromotorische Testung des Entwicklungsstandes des Kindes und Anamnese, Dauer ca. 90 Minuten
  • Monatliches Treffen in meiner Praxis, Dauer ca. 60 Minuten
  • Überprüfung/Integration des Reflexes, Vorstellung der Übungen für das Training für Zuhause
  • Tägliche Zeiteinheit beträgt ca. 10 bis 20 Minuten, und eine Unterstützung der Eltern ist hierbei erforderlich und ein wichtiger Bestandteil des Trainings

Sie sind ratlos und erkennen ihr Kind in den nachstehenden Erläuterungen wieder?

Dann melden Sie sich. Gemeinsam finden wir Lösungen für ein besseres Wohlbefinden Ihres Kindes, damit es sein ganzes Potenzial entwickeln und erleben kann…“Der Weg zur neuromotorischen Schulreife“

Auswirkung der Reflexe auf Lernen, Verhalten und Gesundheit
(aus Geniefaktor – Andrea und Klaus Hahn)

Aktive Primitive Reflexe können unsere Sprache, unsere Einstellungen, das Verhalten, die Motorik, das Lernen, die Konzentration beeinflussen. Primitive Reflexe sind automatische, mechanische Reaktionen des Zentralnervensystems auf einen Stimulus zu einem Zeitpunkt, da wir noch kein willkürliches Bewegungsmuster entwickelt haben. Diese primitiven Reflexe sind für uns lebensnotwendig während der Entwicklung im Mutterleib und der ersten Lebensmonate.

Wenn primitive Reflexe nicht gehemmt (integriert) werden, werden sie zu einem
dominanten und kontrollierenden Faktor, speziell, wenn wir unter Stress oder Druckgeraten oder beim Erlernen von neuen Aufgaben.
Zeitweise gelingt es, diese Reflexe zu überschreiben. Dies erfordert allerdings einen enormen Energieaufwand, so dass dann keine Energie zum Lösen der Aufgabe zur Verfügung steht.

Primitive Reflexe überladen das ZNS Zentrale Nervensystem und reduzieren auf diese Art die Fähigkeit zu lernen. Daraus resultiert häufig ein unreifes, nicht angebrachtes Verhalten. Lernschwierigkeiten zeigen sich sowohl zuhause als auch in der Schule

Früherkennung

Sie haben vielleicht bemerkt, dass Ihr Kind: relativ spät anfing zu sprechen, nie gerne malt, etc.

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Kindergarten

Erzieher:innen haben vielleicht bemerkt, dass Ihr Kind: ablenkbar und wenig ausdauernd sind, etc.

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Beeinflusste Kinder

Sie haben vielleicht bemerkt, dass Ihr Kind: hyperaktiv oder unreif wirkt, ist überängstlich, etc.

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